VORHALLE

Die Gemeinde Vorhalle entwickelte sich aus der gleichnamigen Bauernschaft im Kirchspiel Hagen. Die ältesten Erwähnungen stammen aus dem 15. Jahrhundert.

1446 wurden während der Soester Fehde zwölf Hofstellen in der „Vorhelder Burschop“ von Truppen der Reichsstadt Dortmund abgebrannt. Bis 1753 gehörte die Bauernschaft Vorhalle zum Amt Wetter, danach wurde es Teil des Landkreises Wetter, dessen Verwaltungssitz sich in Hagen befand. In der französischen Herrschaft war Vorhalle der Mairie Enneperstraße unterstellt, nach der preußischen Gebietsreform gelangte es als Teil des Amts Enneperstraße in den Landkreis Hagen. Zwischen 1858 und 1910 stieg die Bevölkerung der Gemeinde Vorhalle von 849 auf 3653 Einwohner an. Seit 1884 gehörte Vorhalle dem Amtsbezirk Boele-Hagen an und wurde drei Jahre später in das Amt Boele eingegliedert. 1920 erreichte Vorhalle den Status einer amtsfreien Gemeinde. Bereits neun Jahre später wurde die Gemeinde in die Stadt Hagen eingegliedert.
 
Auf einer Ruhrhalbinsel befindet sich das Wasserschloss Werdringen, dessen Geschichte sich bis in das 13. Jahrhundert zurückverfolgen lässt und seit November 2004 das bekannte Hagener Museum für Ur- und Frühgeschichte beherbergt. Hier ist eine überregional bedeutende Sammlung und Ausstellung zur Paläontologie und Archäologie zu finden. Auf dem Kaisberg wurde 1869 der Freiherr-vom-Stein-Turm errichtet. Es war einer der ersten Gedenktürme, die in Preußen errichtet wurden. In Vorhalle befindet sich seit 1910 außerdem der heute für das Ruhrgebiet wichtigste Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle, einer der größten in Deutschland.

 

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Vorhalle - das Dörfchen zwischen Hagen und Wetter

 

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